Der Bus nach Hawaii

Der Bus nach Hawaii, 2004
Öffentliche Bücherei Pfaffenhofen
Verfügbar Ja (1) Titel ist in dieser Bibliothek verfügbar
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Medienart Buch
ISBN 978-3-7795-0021-6
Beteiligte Personen Pressler, Mirjam Wikipedia
Sollie, André Wikipedia
Godon, Ingrid Wikipedia
Systematik JB - Bilderbücher
Schlagworte Liebe, Bilderbuch, Reisen
Verlag Hammer
Ort Wuppertal
Jahr 2004
Umfang [32] S. : durchg. Il
Altersbeschränkung keine
Sprache deutsch
Verfasserangabe erzählt von André Sollie. Ill. von Ingrid Godon
Annotation Eine Liebesgeschichte mit unerwarteten Wendungen (ab 5) Gus liebt Tine und Tine liebt Gus. Da macht's auch gar nichts, dass Gus sehr groß und Tine sehr, sehr klein ist: Das Glück "summt" einfach durchs Zimmer. Mit dem Herbst aber wird Gus "winterkrank", sehnt sich nach Wärme und Licht, sehnt sich - als Sinnbild von Wärme und Unbeschwertheit - nach Hawaii: "Hula-Hula, heißassa. / Wie kalt und öde ist es da! / Hula-Hula, heißa-hei. / Ach, wär ich endlich auf Hawaii." Die kleine Tine wiederum sehnt sich danach, so groß zu sein wie Gus. Weil auch sie endlich all die Dinge tun will, die bisher nur Gus tun konnte: Staub saugen, Geschirr spülen, Tee kochen ... Und dann wird Tines Wunsch Wirklichkeit. So groß ist sie am nächsten Morgen, dass Gus daneben winzig wirkt und sich panikartig in Sicherheit bringen muss. Ohne Gus aber ist Tine allein und traurig. Ohne Gus mag sie nicht sein. Sie packt den Koffer und nimmt - in einem von Gus Blumenhemden (,das ihr jetzt wie angegossen passt) - den nächsten Bus nach Hawaii ... In wunderbar einfachen, poesievollen Textzeilen (kongenial übersetzt von Mirjam Pressler) wird diese zauberhafte Geschichte erzählt; werden die sehr spezifischen ("summenden") Stimmungen und Schwingungen sowohl auf der Text- als auch auf der Bildebene auf den Weg geschickt. Eine Liebesgeschichte also: Die mehrmals unerwartete Wendungen nimmt. Die vermeintliche Hilflosigkeit und "Mächtigkeit" in starke Bilder bannt und von Zweisamkeit, Entgegenkommen, Teilen, Angst und Traurigkeit erzählt. Sie in dichte, lebensnahe Bilder bannt, mit kräftigem Strich, dabei ebenso kräftige Farben, Fotoausschnitte, Situationskomik umsetzt. Gus und Tine finden einander wieder. Auf Hawaii. Ungeachtet ihrer Größenverhältnisse. Tines Verwandlung scheint zu bleiben und dass sie ihm gleichsam über den Kopf gewachsen ist, ist Gus schließlich egal, sodass die beiden glückselig Hula-Hula tanzen, dort am Strand, auf Hawaii. *ag* Elisabeth Wildberger

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